Nachdem bei Kalecgos noch der Kill ohne jeglichen Hunter möglich war, so mussten jetzt erst wieder alle Hunter dabei sein um das dicke Vieh von den Gleisen zu schubsen.
Im Großen und Ganzen wirkte Brutallus auf den ersten Blick wie ein Joghurt, der 2 Wochen lang in der Sonne gestanden hat. Vom Geruch her ja, vom Gesicht sowieso. Aber wenn man als Kuh schon ewig von Flammen umzingelt in der Sonne steht, dann muss die Milch auch anfangen zu klumpen.
Nun gut, die Sache aus der Nähe betrachtet, ist uns zunächst vieles klarer geworden:
- Gebt der Kuh kein Messer
- Gebt der Kuh kein Feuerzeug
- Gebt der Kuh kein Chili
Das nur als Warnung für alle nachkommenden Gilden. Bei uns wars nämlich zu spät, wobei ich mich immer noch frage, wer von uns die Chilis mithatte. Überhaupt, wer bringt sowas zum Raid mit? Naja, von da an durften wir uns nicht nur damit auseinandersetzen, die Kuh von den Schienen zu schieben, sondern das die Olle sich mit allen Mitteln zur Wehr gesetzt hat.
Weitere Erkenntnisse dazu:
- Es brennt tierisch in den Augen wenn eine Kuh Verdauungsprobleme hat
- Kühe können nicht mit Feuerzeugen umgehen
- Es sieht verdammt lustig aus wenn Kühe versuchen mit Messern zu schneiden
Nichts desto Trotz musste sich die Kuh nach rund 6 Minuten doch geschlagen geben. Wir wollten ihr ja nix Böses, aber die Sauerei als unser gildeneigene Schnellzug sich seinen Weg durch 7 (!) Mägen gebahnt hat...
Naja schaut selber, auch ne Möglichkeit den Begriff "Auslauf" für Tiere neu zu definieren.
Alles in allem aber immer noch ertragbar, im Vergleich zu Leuten die Kettensägen sammeln, Hochöfen im Garten stehen haben oder aber sich scheissenteure Teleskope kaufen. Egal.

Wir sind wieder zurück! Gratulation an alle raidenden Kuhschubser zum Antonidas-Server-Firstkill von Brutallus. Wie es weiter geht? Naja, die Kuh hat uns nicht gestoppt, wir haben immer noch Fahrtwind. Nächster Halt, Felmyst. Ach ja, der Zug nach Drachenstedt über Rom und Darmstadt verspätet sich um ca. 8 Stunden.